Handball verbindet Kontinente: Sachspenden aus Bonn erreichen Nairobi 🇩🇪🇰🇪

Handball verbindet Menschen – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Entfernung. Genau das zeigt eine besondere Aktion zwischen Bonn und Nairobi: Durch die Unterstützung des PHVs, GTVs und der JSG konnten zahlreiche Sachspenden für ein Handballprojekt in Nairobi gesammelt werden. Trikots, Hosen und Bälle haben inzwischen ihren Weg nach Kenia gefunden und werden bereits im Trainingsalltag eingesetzt.

Die Verbindung nach Nairobi entstand durch einen Spieler des GTVs, der aktuell im Rahmen seines freiwilligen Dienstes als Trainer in Nairobi, Kenia arbeitet. Er berichtet, dass die Trainingsbedingungen sich deutlich von denen in Deutschland unterscheiden. Häufig fehlt es an ausreichend Material, trainiert wird auf unebenen Plätzen und abhängig von den Wetterbedingungen. Viele Kinder kommen direkt aus der Schule und stehen oft in ihrer Schuluniform auf dem Platz. Durch die Spenden aus Bonn stehen nun gute Bälle, Trikots und Schuhe zur Verfügung, wodurch deutlich bessere Trainingsbedingungen geschaffen werden konnten.

Der Freiwillige erzählt, dass als die Kinder die Trikots erstmals gesehen haben, die Begeisterung groß war. Für viele Kinder war es das erste Mal, ein eigenes Handballtrikot in dieser Form in den Händen zu halten. Die Trikots kommen zum richtigen Zeitpunkt: Aktuell finden in Kenia die Schulwettkämpfe statt, bei denen das Team bestmöglich auftreten möchte. Nach den ersten zwei von sechs Runden steht die Mannschaft noch ohne Punktverlust da und kämpft weiter um den Einzug auf die nationale Ebene.

Weitere Eindrücke aus dem Alltag des Projekts und dem freiwilligen Dienst in Nairobi gibt es
auf dem Instagram-Kanal von Arvid (@gustavidballers_ke)

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Vereinen aus Bonn, die diese Unterstützung möglich gemacht haben. Die Initiative und die Verbindung nach Nairobi entstanden durch den GTV, der anschließend den Kontakt zu den anderen Bonner Vereinen herstellte. Durch die Unterstützung des PHV und der JSG konnte die Aktion gemeinsam umgesetzt werden. Die Handballerinnen und Handballer aus Nairobi senden ein herzliches „Asante sana“ – vielen Dank auf Kiswahili – nach Deutschland in den Bonner Handballraum!!

Die Sachspenden sind ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Projektes. Die Partnerschaft zwischen Bonn und Nairobi soll auch in Zukunft bestehen bleiben, um noch mehr Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Handball zu erleichtern. Gleichzeitig arbeitet das Team in Buruburu, einem Stadtteil im Westen Nairobis, bereits am Aufbau eines eigenen Handballclubs. Dieser soll langfristig eine feste Anlaufstelle für junge Handballerinnen und Handballer werden und dazu beitragen, die Handballgemeinschaft vor Ort weiter wachsen zu lassen.

Denn am Ende geht es nicht nur um Bälle, Trikots oder Ausrüstung. Es geht darum, durch
den Sport Menschen miteinander zu verbinden und neue Möglichkeiten zu schaffen – über
Kontinente hinweg. 🇩🇪🇰🇪